In einer Swipe-App fällt die erste Entscheidung über dich anhand eines Fotos. Alles, was ein fremder Mensch eigentlich über dich wissen sollte — was dir wichtig ist, worüber du lachst, wie du einen freien Samstag verbringst — spielt dabei keine Rolle, weil nichts davon auf dem Bild zu sehen ist.
Das übliche Gegenmittel ist ein Kompatibilitätsfragebogen: Du beantwortest eine feste Liste, bekommst einen Wert und siehst Menschen mit ähnlichen Werten. Damit überlässt du die Definition dessen, wer du bist, demjenigen, der den Fragebogen geschrieben hat — und heraus kommt eine Zahl, die außerhalb der App niemand überprüfen kann.
Qulo geht einen dritten Weg, und das gehört klar gesagt: Qulo misst keine Persönlichkeit und berechnet keinen Kompatibilitätswert. Es lässt dich die Fragen selbst schreiben — 2 bis 4 Stück, bis zu 10 im kostenpflichtigen Tarif, je vier Möglichkeiten, die zutreffende markiert — und ein Match entsteht nur, wenn jemand jede einzelne richtig hat.